Schulen für Pflegeberufe Herford-Lippe

Vorträge im BIZ Herford: Einstieg in die Pflege – auch ohne Vorerfahrung

Du interessierst dich für einen Einstieg in den Pflegeberuf – bist aber unsicher, ob das auch ohne Vorerfahrung möglich ist? Oder ob dieser Beruf zu deiner aktuellen Lebenssituation passt?

In einer kurzen Informationsveranstaltung geben Tobias Bach (Schulleiter Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe) und Patrick Büttner (Stab Pflegeentwicklung Kreiskliniken Herford-Bünde) einen Überblick über die verschiedenen Wege in die Pflege. Vorgestellt werden unter anderem Möglichkeiten des Quereinstiegs, Förderoptionen wie der Bildungsgutschein sowie typische Aufgaben und Perspektiven im Pflegeberuf. Ziel der Veranstaltung ist es, Orientierung zu geben und offene Fragen zu klären.

Die Informationsveranstaltung richtet sich an alle, die über einen Einstieg in die Pflege nachdenken – unabhängig von Alter, Herkunft oder bisherigem Berufsweg. Fragen der Teilnehmenden sind ausdrücklich willkommen.

Termine:
19.01.2026, 10:00–11:00 Uhr
22.01.2026, 15:00–16:00 Uhr

Ort:
Agentur für Arbeit Herford, Berufsinformationszentrum (BIZ), Hansastraße 33, 32049 Herford

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Exkursion: Pflegeauszubildende sammeln eindrückliche Erfahrungen

Triggerwarnung: Behandelt das Thema Tod und Sterben

 

Der Tod ist ein unvermeidbarer Teil des Lebens und in der Pflege ist der Umgang damit zentrale Herausforderung. Während  des Unterrichtsthemas „Tod und Sterben“ haben unsere Auszubildenden eine eintägige Exkursion erlebt, die ihnen einen tiefen Einblick in die Begleitung von Menschen allen Alters am Ende des Lebens gab. Gemeinsam mit ihrer Lehrkraft Petra Skrzypek setzten sich die Auszubildenden – sensibel angeleitet und stets freiwillig – mit einem Thema auseinander, das in der Pflege-Ausbildung von großer Bedeutung ist: Menschen würdevoll zu begleiten, unabhängig davon, in welchem Lebensabschnitt sie stehen.

Die Schüler*innen besuchten den Nordfriedhof in Minden, auf dem es auch ein „Sternenfeld“, einen Friedhof für vor, während oder kurz nach Geburt verstorbene Kinder gab. Auf einem stillen Rundgang über dem Friedhof setzten sie sich auch damit auseinander, welche Formen Trauer in verschiedenen Religionen und Kulturen annehmen kann.

Im Hospiz Volker-Pardey-Haus in Minden erfuhren die Auszubildenden, was Sterbebegleitung in der Praxis bedeutet: Palliativpflege, Symptomkontrolle, das Erfüllen letzter Wünsche und die Wahrung der Autonomie der Sterbenden. Schnell wurde allen klar: Hospize sind Orte des Lebens, nicht der Dunkelheit.

Exkursion zum Hospiz Volker-Pardey-Haus in Minden

Bei der Feuerbestattung Minden erhielten die Auszubildenden eine pietätvolle Führung. Themen waren Einäscherung, Trauerfeiern, Bestattungsformen und der respektvolle Umgang mit Verstorbenen und wie Service und empathische Begleitung ermöglicht werden kann. Hier lernten die Schüler*innen zudem die Aufgaben eines Bestatters kennen und wie eng Pflege, Hospiz, Angehörige und Bestatter zusammenarbeiten.

Begleitend zur Exkursion setzten sich die Lernenden auch mit ihrer eigenen Endlichkeit auseinander. Sie diskutierten darüber, was ihnen wichtig ist, wer sie prägt und welches Vermächtnis sie hinterlassen möchten. Der Unterricht zeigte, welches Privileg und welche Verantwortung Pflegefachkräfte tragen: Menschen in ihren verletzlichsten Momenten zu begleiten.

Niemand wird gerne mit den Themen Tod und Sterben konfrontiert und vielen Menschen fällt es schwer damit umzugehen. Der Unterricht sowie die Exkursion haben den Auszubilden eindrücklich gezeigt, dass Tod, Sterben und Trauer zwar belastende, aber gleichzeitig bedeutsame Teile des Pflegeberufs sind. Gerade deshalb ist es wichtig, früh Kompetenzen zu entwickeln, die sie im Arbeitsalltag stärken. Durch die Begegnungen an den verschiedenen Exkursionsorten konnten sie erfahren, wie aussieht – und dass Resilienz kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der wächst, wenn sich achtsam damit beschäftigt wird. Die Auseinandersetzung mit den Lerninhalten hat außerdem gezeigt, wie vielfältig die Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen sein kann. So konnten die Azubis nicht nur fachliches Wissen mitnehmen, sondern auch neue Perspektiven auf das, was Pflege ausmacht.

Neue Ausbildung ab 2026 bei uns: Operationstechnische Assistenz (OTA)

Ab 2026 erweitern wir unser Ausbildungsangebot: Erstmals bieten wir die Ausbildung zur/zum Operationstechnischen Assistent*in (OTA) an.

Damit reagieren wir auf den steigenden Bedarf qualifizierter Fachkräfte im OP-Bereich und schaffen eine moderne, praxisnahe Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit unseren Kliniken und Kooperationspartnern.

Hinweis: Die staatliche Anerkennung als OTA-Schule ist beantragt.

Interessierte können sich bereits jetzt informieren und vormerken lassen. Weitere Details zu Ablauf, Bewerbung und Praxispartnern folgen in Kürze.

Abgangsschüler erhalten Einblicke in den Ausbildungsalltag

 

Wege in die Ausbildung Detmold

Die von Jobcenter und IHK Lippe zu Detmold organisierte Podiumsdiskussion stieß auf großes Interesse.

Zu einer spannenden und informativen Podiumsdiskussion hatten das Jobcenter Lippe und die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) am 11. November 2025 eingeladen. Adressaten waren Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen, die einen praxisnahen Einblick in den Ausbildungsalltag aus der Perspektive erfahrener Ausbilderinnen und Ausbilder bekamen.

In der schwierigen Phase des Übergangs von der Schule zum Beruf, ist
es für die Schülerinnen und Schüler wichtig, einen realistischen Eindruck
vom System „Ausbildung“ zu gewinnen. An dieser Stelle setzt das Jobcenter
an: „Wir möchten mit dieser Art von Veranstaltung über die praktische
Seite der Ausbildung aufklären und Impulse für weitere Gespräche
mit den Eltern setzen, wohin die berufliche Reise zum Schuljahresende
gehen soll“, erklärt Wolfgang Eidmann, Fachgebietsleiter U25 beim Jobcenter Lippe.

Inhaltlich vermittelte die sehr gut besuchte Podiumsdiskussion
realistische Einblicke in typische Ausbildungsberufe und die damit
verbundenen Anforderungen und Erwartungen. Moderiert von
Tobias Haak von der IHK und Wolfgang Eidmann vom Jobcenter Lippe,
standen Tobias Bach (Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe), Sylvia
Braun (Klinikum Detmold), Yenal Canakci (Canakci GmbH),
Anna-Katharina Lemke (Windmühle Fissenknick), Nicolas Biere
(Bäckerei Biere) sowie Andi Wiele (Marktkauf und Edeka Wiele,
Horn-Bad Meinberg) Rede und Antwort. Es wurde u.a. über die
Bedeutung von Soft Skills, Teamarbeit und
Verantwortungsübernahme während der Ausbildung sowie über
Fördermöglichkeiten, Berufsausbildungen, duales System
und alternative Bildungswege gesprochen. Außerdem gab es praktische
Hinweise zur Bewerbung, zu Auswahlverfahren und zu
Ausbildungsinhalten in unterschiedlichen Branchen. Interessante
Erfahrungsberichte der Ausbilderinnen und Ausbilder zu Themen
wie Lernkultur, Mentoring, Lernfortschritte und Prüfungsvorbereitung
rundeten den Informationsblock ab.

„Viele der Ausbilder und Ausbilderinnen, die heute auf der Bühne standen, wussten früher selbst nicht genau, welchen Weg sie einschlagen wollen. Ihre Geschichten zeigen, dass man seinen Beruf oft erst unterwegs findet und dass jeder Umweg eine Chance sein kann. Die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter ermöglicht es uns, Jugendliche genau dort abzuholen, wo sie stehen. Ausbilder berichten aus erster Hand und das wirkt stärker als jede Broschüre“, berichtet Tobias Haak, Ausbildungsberater bei der IHK Lippe zu Detmold.

„Wir möchten den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern Orientierung bei der Wahl ihrer nächsten Schritte geben und Transparenz über Ausbildungswege und Perspektiven schaffen“, so Wolfgang Eidmann weiter.

Aufbauend auf der positiven Resonanz planen IHK Lippe und das Jobcenter für das kommende Jahr weitere Initiativen, um Schülerinnen und Schüler während der Übergangsphase gezielt zu begleiten.

Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge begeistert vom Engagement der Pflege-Auszubildenden am Klinikum Lippe

Kerstin Vieregge (re.) besuchte die Kinderklinik am Klinikum Lippe in Detmold, wo sie mit einer angehenden Pflegefachfrau und ihrer Praxisanleiterin ins Gespräch kam.

„Die Ausbildung ist ehrlich sehr herausfordernd, aber auch sehr schön. Ich komme mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt und begleite sie vom ersten Atemzug bis zum letzten“, erzählt Pflegeauszubildende Denise Schuh im Gespräch mit Kerstin Vieregge. Die lippische Bundestagsabgeordnete informierte sich bei ihrem Besuch Ende Oktober über die aktuelle Lage, Herausforderungen und Chancen der Pflegeausbildung am Klinikum Lippe und den Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe.

In einem intensiven Austausch mit Dr. Niklas Cruse, Geschäftsführer des Klinikums Lippe, Tobias Bach, Schulleiter und Geschäftsführer der Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe, sowie den beiden Auszubildenden Vanessa Pennekamp und Denise Schuh erhielt Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge einen umfassenden Einblick in die Pflegeausbildung in Lippe. Beide Auszubildenden sind frisch ins dritte Ausbildungsjahr gestartet und werden 2026 ihr Examen ablegen. Und beide haben sich bewusst für die Pflege entschieden: „Eigentlich wollte ich studieren. Nach meinem Freiwilligen Sozialen Jahr im Klinikum Lippe war ich von der Arbeit dort so begeistert, dass ich unbedingt die Pflegeausbildung machen wollte“, erzählt Denise Schuh. „Ich wollte ursprünglich Hebamme werden, habe aber keine Zusage bekommen. Heute bin ich sehr froh, die Ausbildung zur Pflegefachfrau mit Vertiefung Pädiatrie begonnen zu haben – es macht mir viel Spaß“, ergänzt Vanessa Pennekamp.

„Diese Motivation sehen wir derzeit bei vielen Bewerberinnen und Bewerbern. Das Interesse am Pflegeberuf steigt wieder“, sagt Schulleiter Tobias Bach. „Dazu tragen auch unsere Auszubildenden und Mitarbeitenden bei, die auf Berufsmessen für den Beruf begeistern“, ergänzt Dr. Niklas Cruse. „Wir freuen uns, mit den Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe eine eigene, hervorragend arbeitende Pflegeschule zu haben, die kompetente Fachkräfte für unser Klinikum und die Region Lippe ausbildet“, betont der Geschäftsführer.

Im weiteren Gespräch ging es um den theoretischen Unterricht an der Schule, die Praxiseinsätze im Klinikum und bei externen Einrichtungen sowie um den Umgang mit täglichen Herausforderungen, insbesondere das Thema Resilienz. „Natürlich gibt es auch mal nicht so schöne Erlebnisse. Aber meistens erfahren wir viel Dankbarkeit, und die Menschen schenken uns am Ende ein Lächeln. Das sind die großen Momente, dann gehe ich auch mit einem Lächeln nach Hause“, sagt Vanessa Pennekamp. „Ich freue mich sehr, hier heute so engagierte Auszubildende kennenzulernen, die ihren Beruf mit Herz und Leidenschaft ausüben. Das weckt Hoffnung für die zukünftige Gesundheitsversorgung in Lippe“, so Kerstin Vieregge.

Ein weiteres Thema des Austauschs war die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht und die mögliche Etablierung eines neuen Gesellschaftsjahres. Dabei diskutierten die Beteiligten, wie junge Menschen für die Pflege gewonnen werden könnten. „Junge Menschen wollen sinnstiftende Arbeit leisten, die einen positiven Einfluss auf die Welt hat. Ihre Arbeitskraft wäre im Gesundheitsbereich sinnvoll eingesetzt“, betonte CDU-Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge. „Diese helfenden Hände könnten wir gut gebrauchen“, ergänzten Dr. Niklas Cruse und Tobias Bach. „Wer frisch in eine Pflegeausbildung startet, könnte sich diese Zeit auf ein Gesellschaftsjahr anrechnen lassen. So ließe sich freiwilliges Engagement mit einer beruflichen Perspektive verbinden“, so Dr. Cruse weiter.

Zum Abschluss ihres Besuchs besuchte Kerstin Vieregge die Kinderklinik. Dort traf sie Ausbildungskoordinator Tim Röwekamp, Praxisanleiterin Dorothea Kessel und eine Auszubildende im dritten Lehrjahr. Die angehende Pflegefachfrau berichtete von ihrem Arbeitsalltag und den aktuellen Herausforderungen. „Ich würde die Ausbildung jederzeit weiterempfehlen. Nach meinem Examen beginne ich mein Berufsleben am Klinikum Lippe“, sagte sie.

Berühren, Bewegen, Begegnen – Basale Stimulation und Kinästhetik in der Pflegeausbildung

Wie berühre ich, ohne Worte? Wie bewege ich, ohne zu überfordern?
Unsere Auszubildenden haben sich intensiv mit Basaler Stimulation und Kinästhetik beschäftigt.

In der Pflege geht es um weit mehr als medizinisches Fachwissen: Es geht um Begegnung, Beziehung und das feinfühlige Eingehen auf individuelle Bedürfnisse. In einer intensiven Unterrichtseinheit setzten sich unsere Auszubildenden mit zwei zentralen Konzepten auseinander, die genau das fördern – Basale Stimulation und Kinästhetik.

Beide Ansätze bieten Pflegekräften Werkzeuge, um Menschen mit Einschränkungen in ihrer Wahrnehmung, Bewegung oder Kommunikation angemessen zu begegnen. Dabei stehen achtsame Berührungen, gezielte Bewegungsangebote und das Verständnis für körperliche Signale im Mittelpunkt.

Unsere Auszubildenden lernten unter Anleitung erfahrener Dozent:innen: wie zum Beispiel taktile Reize (Berührung, Hautkontakt) als Kommunikationsmittel wirken, welche Bedeutung die Körperwahrnehmung für das Wohlbefinden von Patient*innen hat, und wie Bewegungsunterstützung ressourcenschonend und fördernd gestaltet werden kann.

Mit praktischen Übungen – von der sanften Berührung bis zur partnerschaftlichen Bewegungsbegleitung – erlebten sie eindrucksvoll, wie sehr sich die eigene Haltung auf Pflegebeziehungen auswirkt.

Unser Fazit: Eine wertvolle Einheit, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern Haltung formt.

Erfolgreicher Abschluss: 21 Auszubildende der Pflegefachassistenz starten ins Berufsleben

Die stolzen Auszubildenden der Pflegefachassistenz des Kurses 24-08-ASS DT 1 mit Ihrer Kursleitung Svenja Quest (Vierte von links). Auf dem Foto sind nicht alle Absolvent*innen zu sehen.

Ausbildung Pflegefachassistenz geschafft: Der Kurs 24-08-ASS DT 2 mit Ihrer Kursleitung Annette Kröger (Erste von rechts). Auf dem Foto sind nicht alle Absolvent*innen zu sehen.

Innerhalb eines Jahres erlernen Auszubildende der Pflegefachassistenz alle Grundlagen, um in der Pflege von Menschen aller Altersstufen unterstützend tätig zu sein. Egal, ob im Krankenhaus, im Altenheim oder bei den Patienten zu Hause. Die Ausbildung zur Pflegefachassistenz ist damit der optimale Einstieg in die Welt der Gesundheitsberufe. Den Einstieg haben sie nun geschafft: 21 Auszubildende des Klinikum Lippe haben ihre Ausbildung zur Pflegefachassistenz an den Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe erfolgreich bestanden.

Mit Stolz und großer Freude durften wir in den vergangenen Tagen die beiden Kurse 24-08-ASS DT 1 und DT 2 vom Standort Detmold der Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe verabschieden. Insgesamt haben 21 Auszubildende der Pflegefachassistenz ihren Abschluss geschafft und dürfen stolz auf sich sein. In einer kleinen Feierstunde wurden sie geehrt und erhielten unter großem Beifall der Lehrkräfte der Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe, Mitarbeiter*innen des Klinikum Lippe und von Familie und Freunde ihre wohlverdienten Zeugnisse.

Nach einer intensiven und anspruchsvollen Ausbildungszeit haben die Auszubildenden ihre Prüfungen erfolgreich bestanden und sind nun bereit, das Gesundheitswesen mit ihrem Wissen und Engagement zu bereichern. Hinter den Auszubildenden liegen 700 Theoriestunden und über 900 Praxisstunden. In der Ausbildung wurden viele Kompetenzen für die Pflegefachassistenz angebahnt und ausgebaut – jetzt werden die frischgebackenen Pflegefachassistentinnen und Pflegefachassistenten zeigen, was in ihnen steckt.

Wir wünschen Ihnen dazu vom Herzen alles Gute und viel Erfolg!

 

Neugierig geworden?

Weitere Informationen rund um die Ausbildung zur Pflegefachassistenz finden Sie bei den Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe und beim Klinikum Lippe.

 

Frisch examinierte Pflegefachkräfte feiern erfolgreichen Ausbildungsabschluss in Lemgo

Am 9. Juli 2025 haben acht Auszubildende des Klinikum Lippe und der Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe am Standort Lemgo ihre dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam mit zahlreichen Wegbegleiter*innen feierten sie ihren bestandenen Abschluss im Rahmen einer Examensfeier.

Im Rahmen der staatlichen Abschlussprüfung stellten die Absolvent*innen ihr Können in drei schriftlichen, einer praktischen und einer mündlichen Prüfung unter Beweis. Die Basis dafür bildete die generalistische Pflegeausbildung mit insgesamt 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis. In ihren Praxiseinsätzen sammelten die Auszubildenden wertvolle Erfahrungen in allen drei zentralen Pflegesettings – der stationären Akutpflege, der ambulanten Langzeitpflege und der stationären Langzeitpflege. Ergänzt wurde die praktische Ausbildung durch Einsätze in der Pädiatrie, Psychiatrie sowie in spezialisierten Bereichen wie zum Beispiel der Intensivstation oder der Zentralen Notaufnahme. Dabei begleiteten die Auszubildenden Patient*innen aller Altersgruppen – vom Säugling bis ins hohe Alter.

Das Berufsfeld der Pflegefachfrauen und -männer erfordert nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch ein hohes Maß an Empathie, Kommunikationsstärke und sozialer Kompetenz. Die Fähigkeit, individuelle Pflegebedarfe zu erkennen, fachlich zu begründen und geeignete Pflegemaßnahmen zielgerichtet umzusetzen, ist heute wichtiger denn je – insbesondere im interdisziplinären Austausch mit weiteren Berufsgruppen im Gesundheitswesen.

Anke Nümann-Dulke, Standortleitung der Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe in Lemgo, beschrieb den Abschluss der Ausbildung  als den Beginn einer neuen Lebensstufe – inspiriert von Hermann Hesses Gedicht „Stufen“. Der Weg dahin sei herausfordernd, aber prägend gewesen: „Sie haben sich weiterentwickelt, persönliche Erfahrungen gesammelt und ein berufliches Selbstverständnis aufgebaut. Jetzt gilt es, dieses Fundament im Berufsalltag zu festigen und dabei stets die vermittelten demokratischen Werte im Blick zu behalten.“ Ein Grund zur Freude: Alle Absolvent*innen haben bereits ein unbefristetes Arbeitsverhältnis und bleiben dem Ausbildungsträger Klinikum Lippe verbunden – ein starkes Zeichen in Zeiten des wachsenden Fachkräftemangels in der Pflege.

Unter den Gratulant*innen vor Ort waren Dr. Christine Fuchs (medizinische Geschäftsführerin Klinikum Lippe), Sascha Hetmeier (Pflegedienstleiter Klinikum Lippe), Tobias Bach (Schulleiter der Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe), Anke Nümann-Dulke (Standortleitung Lemgo der Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe), Kursleiterin Ute Reumschüssel (Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe) und ihre Kolleg*innen sowie Christin Raetzel (Stationsleitung Klinikum Lippe), Christiane Reuter (Betriebsrätin Klinikum Lippe) und die Social Media Nurses Celine Meier Wüllner und Marie-Christin Bonk (Klinikum Lippe).

Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal herzlich und wünschen allen frisch examinierten Pflegefachkräften einen erfolgreichen Start in ihren neuen Berufsalltag!