Schulen für Pflegeberufe Herford-Lippe

Die praktische Ausbildung

Die Gesamtstundenzahl der praktischen Ausbildung beträt 2.500 Stunden (darin enthalten ist der Differenzierungsbereich mit 700 Stunden).

Der überwiegende Teil der praktischen Ausbildung findet in den verschiedenen Fachabteilungen der jeweiligen Schulstandorte statt.

  • Pflegestationen in der Inneren Medizin mit den Schwerpunkten der Pflege von Patienten mit Erkrankungen von Herz, Kreislauf, Lunge und der Nieren (einschließlich Dialyse)
  • Pflegestationen in der Inneren Medizin mit den Schwerpunkten der Pflege von Patienten mit onkologischen und hämatologischen Erkrankungen, Erkrankungen des Magens, des Darmes sowie der Abteilung für Endoskopie
  • Chirurgische Pflegestationen mit den Schwerpunkten der Pflege von Patienten in der Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie, Gefäßchirurgie und der Urologie
  • Chirurgische Pflegestationen mit den Schwerpunkten der Pflege von Patienten in der Unfallchirurgie, Orthopädie und Dermatologie
  • Pflegestationen mit den Schwerpunkten der Pflege von Frau, Mutter und Kind in der Gynäkologie, der Wöchnerinnenstation, dem Kreißsaal und Stationen der Kinderklinik
  • Pflegestationen mit den Schwerpunkten der Pflege von Patienten in der Neurologie und in der Geriatrie
  • Pflegestationen mit den Schwerpunkten der Pflege von Patienten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Tageskliniken
  • Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen der Intensivstationen, der Anästhesie, den Operationsabteilungen und der Zentralen Notaufnahme

Hinzu kommen auch Einsätze in der Psychiatrie. Darüber hinaus sind durch das Krankenpflegegesetz eine Reihe von Einsätzen abseits der stationären Versorgung vorgesehen. Diese finden in der ambulanten Pflege in präventiven, rehabilitativen und palliativen Gebieten mit mindestens 500 Stunden statt.

Kooperationspartner Herford

Für Auszubildende des Klinikums Herford finden zurzeit bei folgenden Kooperationspartnern Außeneinsätze statt:

  • Johanniter-Ordenshäuser
  • Weserland-Klinik
  • Median-Kliniken
  • Kliniken am Burggraben
  • Maternus-Klinik für Rehabilitation
  • Kinder- u. Jugendklinik für Psychiatrie des Klinikums Lippe
  • Tagesklinik für Kinder- u. Jugendpsychiatrie
  • Johannes-Falk-Haus
  • Wittekindshof – Kinderheimat
  • Klinik Bad Oexen
  • verschiedene Diakoniestationen im Kreis Herford
  • PHV (Patienten-Heimversorgung) (Dialyse)
  • Lebenshilfe Herford e. V. – Herforder Werkstätten
  • Ev. Diakoniestiftung Wichernhaus
  • Psychiatrische Tageskliniken Herford u. Bünde

Kooperationspartner Detmold/Lemgo

Für Auszubildende der Standorte Detmold/Lemgo finden zurzeit bei folgenden Kooperationspartnern Außeneinsätze statt:

  • Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Bad Salzuflen
  • Gemeindepsychiatrisches Zentrum Detmold (gpz)
  • Patientenheimversorgung Dialysezentren Detmold/Lemgo
  • „Wohnstätte das Dach e. V.“ Detmold/Horn-Bad Meinberg
  • Oberbergklinik Weserbergland Extertal-Laßbruch
  • Tagesklinik „Sucht akut“ Lage
  • Median Kliniken (Kliniken am Burggraben/Flachsheide) Bad Salzuflen
  • Lippische Nervenklinik Spernau (Bad Salzuflen)
  • Stationäres Hospiz am Ev. Diakonissenhaus Detmold
  • Stiftung Eben-Ezer Lemgo
  • Fürstin-Pauline Stiftung Detmold
  • Evangelisches Diakonissenhaus Detmold
  • sowie in über 20 ambulanten Pflegediensten im Kreis Lippe


In der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege finden Einsätze darüber hinaus auch in der Frühgeborenen-, Säuglings-, Schulkinderstation, Kinderchirurgie und Pädiatrie statt. Einsätze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der ambulanten Pflege werden ebenfalls absolviert.

Während der praktischen Ausbildung werden den Auszubildenden examinierte Pflegekräfte zugeordnet, welche die Auszubildenden anleiten, mit Aufgaben betrauen und deren Lernstand begleiten. Zusätzlich werden regelmäßige Anleitungen auf den Pflegestationen durch weitergebildete Praxisanleiter/innen nach einem methodisch-pädagogischen Konzept sichergestellt.

Ziel dieser Praxisanleitungen in den Kliniken ist es, die Verbindung zwischen der im Unterricht vermittelten Theorie und der Praxis herzustellen und die praktische Umsetzung der theoretischen Inhalte zu fördern und zu fordern. Somit wird eine geplante, zielgerichtete praktische Anleitung entsprechend dem jeweiligen Lern- und Leistungsstandes der Schüler/innen unterstützt und ein gezielter Beitrag zu einer qualitativ anspruchsvollen Ausbildung gewährleistet.

Neben den Praxisanleitern stellen die hauptamtlichen Lehrkräfte die Qualität der praktischen Ausbildung durch regelmäßige Praxisbegleitungen durch Gespräche bzw. Besuche sicher.

Weiterhin wird ein Praxisanleiterarbeitskreis, in dem regelmäßig aktuelle Ausbildungsbelange besprochen werden, von hauptamtlichen Lehrkräften moderiert.

Um die Vernetzung der Theorie und Praxis zu fördern, sind in den praktischen Einsätzen Praxisaufträge zu bearbeiten.